Einer der besten Kitesurf-Spots mit flachem Wasser in Südfrankreich. Zuverlässiger Mistral-Wind, unendlich viel Platz zum Kiten und eine riesige Mole, die perfekte Bedingungen für Freestyle schafft.
Spot Guide: Port-Saint-Louis-du-Rhône 🇫🇷
Der Spot ist vor allem für seine berühmte Mole bekannt, die dahinter eine riesige, geschützte Wasserfläche schafft. Zusammen mit dem starken Mistral-Wind entstehen dadurch lange Abschnitte mit glattem Wasser – perfekt für Big-Air-Sessions oder einfach, um endlose Runs zu genießen.
Egal, ob du mit dem Camper unterwegs bist, dem Winter entfliehen möchtest oder auf der Suche nach starkem Mittelmeerwind bist – Port-Saint-Louis-du-Rhône ist ein Spot, der auf die Liste jedes Kiters gehört.
Wenn du auf der Suche nach konstantem Mistral-Wind, wenig überlaufenen Stränden und unendlich viel Platz zum Kiten bist, sollte Port-Saint-Louis-du-Rhône auf deiner Liste stehen.
Was dich erwartet
Riesiges Revier mit viel Platz
Bekannter Flachwasser-Bereich hinter der Mole
Zuverlässiger Mistral-Wind das ganze Jahr über
Perfekt zum Kitesurfen, Wingfoilen und Pumpfoilen
Meist wenig los, selbst an windigen Tagen
Hervorragendes Reiseziel für den Winter
Einfacher Zugang für Camper
Was diesen Spot so besonders macht
Das prägende Merkmal von Port-Saint-Louis-du-Rhône ist die riesige Mole.
Sie ragt ungefähr ein bis zwei Kilometer ins Meer hinaus und schafft auf der geschützten Seite eine große Fläche, auf der das Wasser bei typischem Mistral-Wind unglaublich flach wird.
Die Kombination aus starkem Wind und glattem Wasser schafft perfekte Bedingungen für Big Air, Trainingssessions und zum Filmen. Viele der Action-Aufnahmen, die du in meinen Videos gesehen hast, sind genau hier entstanden.
Das Revier selbst ist riesig. Anders als an vielen überfüllten Mittelmeer-Spots hast du hier nur selten das Gefühl, zu wenig Platz zu haben.
Der Mistral-Wind
Der wichtigste Wind an diesem Spot ist der Mistral.
Dieser kalte Nordwestwind zieht durch das Rhônetal, bevor er das Mittelmeer erreicht. Sobald eine Mistral-Prognose auftaucht, stehen die Chancen gut, dass du mehrere windige Tage am Stück bekommst.
Einer der größten Vorteile des Mistrals ist seine Zuverlässigkeit. Statt nur ein paar zufällige Stunden zu wehen, hält er oft vier oder fünf Tage hintereinander an.
Ein weiterer Vorteil ist das Wetter. Mistral-Tage bringen normalerweise klaren Himmel, hervorragende Sicht und wunderschönes Licht mit sich. Genau deshalb komme ich so oft hierher, um zu filmen.
Bedingungen auf dem Wasser
Wenn der Mistral aus seiner typischen Richtung weht, sorgt die Mole auf ihrer geschützten Seite für einen großen Flachwasser-Bereich.
Das Ergebnis ist glattes Wasser – perfekt für:
Freestyle
Big-Air-Absprünge
Trainingssessions
Wingfoilen
Speed-Runs
Aber auch außerhalb des geschützten Bereichs kannst du dich über die gesamte Bucht verteilen, sodass sich das Revier nahezu endlos anfühlt.
Startbereiche & Setup
Einer der großen Vorteile von Port-Saint-Louis-du-Rhône ist der viele verfügbare Platz.
Die meisten Rider bauen ihr Equipment auf den großen Grünflächen in Strandnähe auf. Der Start ist normalerweise unkompliziert, allerdings gibt es ein wichtiges Detail, das du beachten solltest.
In der Nähe des Hauptparkplatzes steht ein großes Gebäude. Wenn du direkt im Lee dieses Gebäudes aufbaust, kann der Wind sehr böig und verwirbelt sein. Achte deshalb vor dem Start darauf, dass du in sauberer, ungestörter Strömung stehst und ausreichend Wind hast.
Die gute Nachricht: Der Startbereich ist riesig, sodass es normalerweise kein Problem ist, einen sicheren Platz zum Aufbauen zu finden.
Parken & Vanlife
Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Kitesurf-Spots ist das Parken hier ziemlich unkompliziert.
Der große Parkplatz in der Nähe des Hafens ist der Platz, an dem die meisten Locals ihre Fahrzeuge abstellen. Kleinere Camper können dort normalerweise problemlos parken.
Für größere Camper gibt es zusätzliche Parkmöglichkeiten in der Nähe des angrenzenden Wohngebiets. In der Nebensaison ist es normalerweise sehr einfach, einen Platz zu finden.
Auch wenn Übernachten nicht überall offiziell erlaubt ist, ist die Gegend traditionell bei reisenden Kitern und Vanlifern beliebt.
Wie immer gilt: Respektiere die lokalen Regeln und hinterlasse den Platz sauberer, als du ihn vorgefunden hast.
Pumpfoilen
Auch Pumpfoiler erwartet hier eine kleine Überraschung.
Im Hafenbereich gibt es einen Steg, der einen einfachen Zugang zum Wasser für Pumpfoil-Sessions ermöglicht. An windstillen Tagen ist das eine richtig gute Alternative und ein weiterer Grund, diesen Spot zu besuchen.
Worauf du achten solltest
Es gibt ein kleines, aber ziemlich nerviges Detail, das viele Besucher bei ihrem ersten Besuch erst auf die harte Tour kennenlernen.
Die Grünflächen in Strandnähe sind zu bestimmten Jahreszeiten mit kleinen, klebrigen Samenkapseln übersät.
Wer barfuß durch das Gras läuft, hat schnell Dutzende dieser Samen an den Füßen oder in den Schuhen hängen.
Die einfache Lösung: Flip-Flops oder Schuhe tragen, wenn du durch die Grünflächen läufst.
Es klingt nach einer Kleinigkeit – bis du zehn Minuten damit beschäftigt bist, die Dinger wieder aus deinen Füßen zu ziehen.
Fazit
Port-Saint-Louis-du-Rhône ist vielleicht nicht der malerischste Kitesurf-Spot Europas. Was ihm an Landschaft fehlt, macht er aber mit seinen hervorragenden Bedingungen auf dem Wasser mehr als wett.
Zuverlässiger Mistral-Wind, riesige Startflächen, unkompliziertes Parken und einer der besten Flachwasser-Bereiche in Südfrankreich machen den Spot zu einem Ort, an den ich immer wieder zurückkomme.
Wenn deine perfekte Session aus starkem Wind, glattem Wasser und viel Platz zum Kiten besteht, sollte Port-Saint-Louis-du-Rhône definitiv auf deiner Bucket List stehen.